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Linksfraktion Trier in Thüringen: Die Kleinen lernen von den Großen
Diese Woche ist die Trierer Linksfraktion zu Gast in Thüringen, um sich mit der Arbeit der Genossinnen und Genossen im links-regierten Land vertraut zu machen und eigene Arbeitsabläufe zu optimieren. Bis zum Wochenende werden sie dabei der Linksfraktion im Thüringer Landtag über die Schulter schauen und sich politische Arbeit aus der Rolle als Regierungspartei genauer ansehen. Neben einem Treffen mit Ministerpräsident Bodo Ramelow werden sich Susanne Kohrs und Paul Hilger auch die Kommunen in Thüringen genauer anschauen.
Dazu erklärt Susanne Kohrs: „Diese Woche wollen wir nicht nur dazu nutzen, um für die kommenden Jahre neue inhaltliche Akzente zu setzen, sondern auch um unsere Arbeit zu professionalisieren.“ Viele Abgeordnete der Fraktion sind neben ihrer Tätigkeit im Landtag auch in Kommunalparlamenten vertreten und setzen sich damit auf mehreren Ebenen ein, Kommunen finanziell besser auszustatten. Ein bekannter Experte in Sachen Kommunaler Finanzen ist Landtagsabgeordneter Frank Kuschel, der tiefer gehende Einführungen geben wird. Solche Erfahrungen können besonders in Trier frischen Wind reinbringen, das durch den „Kommunaler Entschuldungsfonds“ besonders gebeutelt ist.
Ein weiterer Faktor, von dem die Trierer LINKEN profitieren wollen, ist die Erfahrung der Thüringer LINKEN als Regierungspartei. „In Trier sind wir natürlich Oppositionspartei und in dieser Rolle gehen wir gut auf und können Kritik besonders deutlich formulieren. Trotzdem ist es nie verkehrt, die andere Seite kennen zu lernen.“, äußert sich Paul Hilger.
Darüber hinaus wollen Kohrs und Hilger die Gelegenheit nutzen, in Thüringen für laufende Projekte der Stadt Trier zu werben, um auch die andere Seite zu inspirieren. Aushängeschild wird dabei selbstverständlich das 2018 anstehende Karl-Marx-Jahr sein.

