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LINKE strebte Mandate im Ortsbeirat Trier-Nord an
„Wir hatten bei der Bundestagswahl 2013 in Trier-Nord unser bestes Stadtteilergebnis. Umso mehr freuen wir uns, dass wir in Trier-Nord eine schlagkräftige, fünfköpfige Liste zusammenstellen konnten.“ erklären die Kreisvorsitzenden der LINKEN, Katrin Werner und Marc-Bernhard Gleißner.
Die Liste für Trier Nord führt der 37-jährige und parteilose Anton Prison an, der auch als Ortsvorsteher kandidiert. In seiner Bewerbungsrede nannte er mit sozialer Teilhabe das politische Ziel seiner Kandidatur:
„Trier-Nord ist ein Stadtteil mit vielen Herausforderungen. Es leben hier viele benachteiligte Menschen. Ich möchte mich für die soziale Teilhabe für alle Trier-Norder einsetzen, für die Menschen, die wenig Geld haben und für Migrantinnen und Migranten. Ich will, dass man ihnen eine Zukunft bietet. Ich selber versuche durch den Sport, Menschen soziale und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.“
Prison setzte sich bisher in Trier-Nord stark schulpolitisch ein:
„Als Schulelternsprecher habe ich mich für den Erhalt des Standortes der Theodor-Heuss-Schule eingesetzt. Mir war es wichtig, dass weiterführende Stadtteilschulen erhalten bleiben. Auch mit der Verwaltung der Stadt Trier habe ich meine Erfahrungen gemacht, als ich mich beim Schuldezernat für die Schulbusbeförderung einsetzte.“
Prison ist Mitbegründer des Fußballclubs SV Alemannia 2013 und organisierte im Oktober 2010 die Schülerdemo zum Erhalt der Schulen in Trier-Nord mit.
Auf Platz 2 wurde der 25-jährige Student Murat Cayir gewählt. Platz 3 belegt Khaled Massri.
„Mit der Listenaufstellung für den Ortsbeirat Trier-Nord machen wir den ersten Aufschlag für die Kommunalwahl. Unser Ziel ist es, erstmalig im Ortsbeirat Trier-Nord vertreten zu sein. Am 14. März werden wir unsere Stadtratsliste und weitere Ortsbeiratslisten wählen. DIE LINKE wird am 25. Mai feiern können, wenn wir stadtweit viele neue Mandate erringen werden.“ erklärt Kreisvorsitzender Marc-Bernhard Gleißner.
