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Ein Euro mehr für die MitarbeiterInnen im Einzelhandel: Das muss drin sein!
Unter dem Motto „Heute ist kein Arbeitstag, heute ist Streiktag!“ streiken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Trierer/Saarländer Einzelhandels von Donnerstag dem 11. Juni bis Samstag den 13. Juni. Am Donnerstag demonstrierten rund 100 Streikende unter Anderem vor H&M-, Zara- und Esprit-Filialen. Sollten die Arbeitgeber die Stundenlöhne bis dahin nicht um einen Euro erhöht haben, sind weitere Streiks in Planung, so die Gewerkschaft ver.di, die zum Streik aufgerufen hatte. DIE LINKE Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich erklären sich solidarisch.
Bei den Verhandlungen forderten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Lohnerhöhung von einem Euro. Die Arbeitgeberseite ist allerdings nur bereit, den Lohn der ArbeitnehmerInnen um 17-22 Cent zu erhöhen. Des Weiteren sollen Azubis als Zukunftsinvestition 70 Euro mehr im Monat verdienen, fordern die Streikenden.
„Es ist ein Skandal, dass die Arbeitgeber sich so gegen Lohnerhöhungen sträuben. Die MitarbeiterInnen haben häufig nur schlechtbezahlte Teilzeitjobs von denen sie kaum leben können.“ so die Kreistagsabgeordnete Dr. Kathrin Meß aus Saarburg. „DIE LINKE solidarisiert sich mit den Streikenden und fordert gute Löhne im Einzelhandel: Das muss drin sein! Deshalb sind wir auch heute mit den Streikenden durch Trier gezogen – ihrem Arbeitskampf gebührt Unterstützung!“
Die Streikenden sind Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; unter ihnen der engagierte Gewerkschaftler und Kreisvorsitzende der LINKEN Bernkastel-Wittlich Dave Koch. Er sagte in einer Rede auf dem Trierer Hauptmarkt dazu: „Es kann nicht sein, dass sich die MitarbeiterInnen der Konzerne nicht mal ihre eigenen Produkte leisten können, während ihre Chefs in maßgeschneiderten Anzügen und teuren Autos vorfahren und erklären es gäbe kein Geld! Ich sage, das Geld ist da: Wir müssen es uns nur erkämpfen!“
DIE LINKE fordert den Einzelhandel auf, in den Verhandlungen den Forderungen der Streikenden nachzugeben und damit ihre Arbeit wertzuschätzen. Wir treten ein für faire Löhne, gegen unfreiwillige Teilzeit, Befristungen und Dauerstress. Das muss drin sein!

