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Pressemeldungen

DGB-Kundgebung mit Oskar Lafontaine in Trier

Katrin Werner, MdB

„Oskar Lafontaine hat mit seiner heutigen Rede auf der Maikundgebung des DGB in Trier die Probleme unserer Zeit treffend auf den Punkt gebracht. Vom ständig bejubelten wirtschaftlichen Erfolg der Bundesrepublik profitieren nur die Wenigsten in unserer Gesellschaft. Er kommt auf dem Rücken der abhängig Beschäftigten zu Stande, die dafür Leiharbeit, Befristungen und prekäre Arbeitsverhältnisse hinnehmen müssen“, so die LINKE-Bundestagsabgeordnete Katrin Werner aus Trier.
Lafontaine legte in seinem ungefähr halbstündigen Vortrag einen besonderen Schwerpunkt darauf, dass seine ca. 700 Zuhörerinnen und Zuhörer selbst die bestehenden Produktions- und Eigentumsverhältnisse kritisch hinterfragen. „Wir wollen eine demokratische Gesellschaft, in der die Menschenwürde im Mittelpunkt steht und nicht das Gewinnstreben und die Geldmacherei“, so der ehemalige saarländische Ministerpräsident. Die historische Grundidee berücksichtigend, erinnerte er daran, dass Eigentum nur durch eigene Arbeit entstehe, nicht dadurch, dass man andere für sich arbeiten lasse. Deshalb sei es inakzeptabel, dass einer Handvoll reicher Familien in Deutschland der Großteil des Vermögens gehöre, während die Mehrheit der Bevölkerung dieses erst erschaffe.
Im Anschluss an seinen Auftritt auf der Gewerkschaftskundgebung stand Lafontaine am Infostand der regionalen Kreisverbände der LINKEN noch für Fotos und kurze Gespräche zur Verfügung. „Wir hoffen, dass Oskar Lafontaine den Menschen geholfen hat, die Augen zu öffnen. In einem so reichen Land wie Deutschland können wir Existenzangst und Niedriglöhne nicht akzeptieren. Damit muss endlich Schluss sein. Eine starke LINKE im rheinland-pfälzischen Landtag wäre hierfür ein guter Anfang“, so Werner im Hinblick auf die kommende Landtagswahl im Frühjahr 2016.
    

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