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Pressemeldungen

Betreibt die "Europäische Union" Lebensmittelvergiftung im Kapitalinteresse?

Katrin Werner

Seit Samstag den 26.03.2011 gelten in Europa höhere Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel. Als Reaktion auf die nukleare Notsituation Japans hat die EU-Kommission eine Eilverordnung ausgerufen. Hier betreibt die Europäische Union Lebensmittelvergiftung im Kapitalinteresse, denn radioaktiv belastete Lebensmittel gehören nicht in den Handel. Die bisherigen Maximalbelastungen der meisten Lebensmittel für Cäsium – 134 und Cäsium -137 lagen bei 600 Becquerel, seit Samstag den 26.03.2011 sind es 1250 Becquerel. Für Milcherzeugnisse waren es bisher 370 Becquerel und nun sind 1000 Becquerel erlaubt.

DIE LINKE. fordert mehr Transparenz im Verbraucherschutz. Es kann nicht sein, dass die Maximalbelastungen erhöht werden, ohne dass die Bürgerinnen und Bürger informiert werden. Weiterhin tritt DIE LINKE dafür ein, dass radioaktiv belastete Lebensmittel nicht mehr in den Handel kommen.

Dass diese Erhöhung stattgefunden hat, habe ich im Übrigen in keinem Massenmedium der EU-Staaten entnommen, sondern in dem Liechtensteiner Volksblatt. Entnommen aus der Tageszeitung Für Lichtenstein am 30.03.2011: Höhere Grenzwerte in der EU wegen Japans Krise

Wolfgang Schmitt

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