Aktuelle Termine:
Aktiventreffen: jeden Donnerstag ab 17:00 Uhr im Parteibüro
Vorstandssitzung: jeden 2. Montag im Monat ab 19:00 Uhr im Parteibüro
Stammtisch: jeden 3. Freitag im Monat ab 19:00 Uhr im Astarix
Aktuelles:
Armut im Alter dank rot-grün vorprogrammiert
Die gesetzliche Rente war bisher mit Abstand die wichtigste Alterssicherung. Über Jahre war es Konsens, dass die gesetzliche Altersrente den Lebensstandard im Alter sichert. Jedoch wurde von der rot-grünen Regierung 2001 ein Paradigmenwechsel in der Alterssicherung vollzogen. Nicht mehr die Alterssicherung durch die gesetzliche Rente war das Ziel, sondern die Stabilität des Beitragssatzes. Wer die Beiträge stabil halten will, muss das Rentenniveau kürzen. So ist es in mehreren Änderungen der Rentenformel geschehen. Bis 2030 wird dadurch die Durchschnittsrente im Vergleich zu heute um ein Viertel entwertet. Die entstehenden Versorgungslücken sollen die Beschäftigten durch eine Riester-Rente oder andere zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorge selbst bezahlen. Für die Versicherten bleiben die Beiträge somit keineswegs stabil, sie erhöhen sich. Stabil bleiben nur die Arbeitgeberanteile. Diese profitieren von diesem Paradigmenwechseln der rot-grünen Rentenpolitik. Weitere Gewinner sind die privaten Versicherungen, denn diese machen mit den Riester-Verträgen Gewinne und nutzen diese Geld zur Gewinnmaximierung bei Börsenspekulationen. Dabei ist diese kapitalgedeckte Altersvorsorge unsicher, wie es sich in Amerika gezeigt hat, und wie es uns die aktuelle Finanzkrise bestätigt hat. Trotzdem wird das Gesamtversorgungsniveau aus gesetzlicher Versicherung und Riester-Rente kaum höher liegen als das der heutigen gesetzlichen Rente. Viele Menschen können sich zudem überhaupt keine zusätzliche Vorsorge leisten, weil sie erwerbslos sind oder zu wenig verdienen. Das bedeutet das die Armut im Alter zunehmen wird.
Die gesetzliche Rente muss wieder zur tragenden Säule der Alterssicherung werden. DIE LINKE setzt sich für gute Renten ein. Finanzierungsmöglichkeiten gibt es genug: Würde sich Deutschland beispielsweise den Kriegseinsatz in Afghanistan sparen, wäre auch wieder genügend Geld in den Sozialkassen.
